Grazer Streetfood-Koch braut sein eigenes Bier

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Grazer Streetfood-Koch braut sein eigenes Bier

Mit seiner American Streetfood Bar „The Hungry Heart“ trifft der Grazer Koch Philipp Carstanjen den Geschmack einer ganzen Stadt. Am Samstag stellt er nun sein erstes selbst gebrautes Bier vor.

FOTODOWNLOAD: Philipp Carstanjen und das "Hungry Heart Pale Ale"

Es ist eine limitierte Edition, die Streetfood-Koch Philipp Carstanjen gemeinsam mit der Grazer Brauerei Alefried am Samstag in seiner American Streetfood Bar im Bezirk Lend präsentiert: Nur 600 Flaschen wurden vom „Hungry Heart American Pale Ale“ gebraut. „Es ist ein fruchtiges und unfiltriertes Bier, das perfekt zu unseren Hotdogs und Sandwiches passt“, beschreibt Carstanjen. Für den einzigartigen Geschmack sorgt der Flavour-Hopfen Mandarina Bavaria, der derzeit vor allem in der amerikanischen Craftbeer-Szene boomt.

Nach alter Tradition wird das „Hungry Heart“-Bier ausschließlich bei Raumtemperatur vergoren. Für die perfekte Umsetzung sorgt der Grazer Brauer Alfried Borkenstein. Sämtliche seiner Biere werden in Handarbeit erzeugt, sind obergärig, unfiltriert und nicht pasteurisiert. Carstanjen: „Dadurch sind sie sehr geschmacksintensiv und gehaltvoll.“

Verkauft wird das „Hungry Heart American Pale Ale“ exklusiv im „Hungry Heart“ in 0,33-Liter-Glasflaschen – einzeln und im Six-Pack. Zur Präsentation am Samstag (ab 17 Uhr im „Hungry Heart“) wird das Bier sogar frisch aus einem 100-Liter-Fass gezapft.

Weitere Infos hier: Facebook Seite "Hungry Heart"

 

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Erstmals in der Steiermark: Original  neapolitanische Pizzeria eröffnet in Graz

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Erstmals in der Steiermark: Original neapolitanische Pizzeria eröffnet in Graz

Der Chef aus Sizilien, der Pizzabäcker aus der besten Pizzeria Neapels: Raimondo Trombatore und Eros Pusceddu servieren in Graz ab sofort und erstmalig die Mutter aller Pizzen, die Verace Pizza Napolitana.

Download: Presseaussendung und Fotos als zip-Datei (Credit: Werner Krug)
Download: Presseaussendung als pdf-Datei
Download: Pressebild Promi-Pizzabäcker (Credit: Philipp Lihotzky)
(v.l.n.r.: Philipp Schäffer, Carola Deutsch, Eros Pusceddu, Raimondo Trombatore, Jördis Steinegger)

 

48 Stunden fermentierter Teig und nur eine Minute lang bei 485 Grad Gluthitze im Pizzaofen: Das ist das Geheimnis der berühmten Verace Pizza Napoletana, der Mutter aller Pizzen. Am Grazer Dietrichsteinplatz eröffnete am Montag mit der Pizzeria „Pizzaiolo“ die erste original neapolitanische Pizzeria des Landes. Erstmals wird dieses alte und traditionelle Handwerk des Pizzabackens nun auch in der Steiermark zelibriert.

„Wir wollen den Grazern ein echtes und authentisches Stück Italien servieren“, sagt Raimondo Trombatore, Gastgeber und Chef der Pizzeria. Er selbst stammt aus Sizilien und lebt seit 2012 in Graz. Auch alle anderen Mitarbeiter kommen aus Italien. Pizzabäcker Eros Pusceddu wurde sogar aus der besten Pizzeria Neapels, der „Trianon da Ciro“, nach Graz engagiert.

Die Besonderheit der original neapolitanischen Pizza ist der Teig und die Frische der Lebensmittel. Pizzabäcker Eros Pusceddu erklärt: „Durch die 48 Stunden lange Gärung und die kurze Backdauer bei extremer Hitze wird der Teig nicht hart, sondern bleibt seidig und elastisch. Die Lebensmittel auf der Pizza behalten so ihre Frische und können den besten Geschmack entfalten. Das Markenzeichen dieser Pizza aber ist der leicht erhobene Rand mit dem typischen Leopardenmuster. Denn erst diese kleinen, fast verbrannten Stellen machen diese Pizza zum Original aus Neapel.“
Zur Auswahl stehen im „Pizzaiolo“ insgesamt 17 unterschiedliche Pizzen: von Klassikern wie der Pizza Margherita bis hin zu einer Selektion von Gourmetpizzen und sogar Pizzen mit Schokolade finden sich in der Speisekarte.

Nur die besten Lebensmittel landen auf den Pizzen von „Pizzaiolo“. Die meisten davon werden direkt aus Italien importiert: das Olivenöl stammt aus dem sizilianischen Städtchen Rosolini, die Tomaten werden in Kampanien am Rande des Vesuvs geerntet, der Parmesan ist mindestens 24 Monate gereift, die Milch dazu stammt von einer der ältesten Rinderrassen Italiens, der Rossa Reggiana. „Natürlich wollen wir aber nicht auf Spezialitäten aus der Steiermark verzichten, wie zum Beispiel Vulcanoschinken“, so Raimondo Trombatore.

Beheimatet ist die Pizzeria übrigens an einer bekannten Grazer Gastro-Adresse – nämlich am Dietrichsteinplatz 7, wo einst das legendäre Galeriecafe zu einem der beliebtesten Grazer Lokale zählte. Auch das „Pizzaiolo“ erstreckt sich über drei Geschosse: der Gewölbekeller, in dem man den Pizzabäckern bei ihrer Arbeit über die Schulter blicken kann, dem Erdgeschoss mit Werken des steirischen Künstlers Günter Konrad an den Wänden sowie der Galerie im ersten Stock. Insgesamt verfügt die Pizzeria über 80 Sitzplätze und 50 weitere im Gastgarten. Geöffnet hat man von Montag bis Samstag von 11.30 bis 14.30 Uhr sowie von 18 bis 22:30 Uhr.

 

Die strengen Bestimmungen der Vereinigung „Verace Pizza Napoletana“

Am Montag eröffnete in Graz mit „Pizzaiolo“ die erste original neapolitanische Pizzeria der Steiermark. Nur wer sich an die Vorgaben der „Associazione Verace Pizza Napoletana“ hält, darf seine Pizzen auch unter diesem Namen verkaufen. Vorgeschrieben werden nicht nur Zutaten und Machart, sondern auch die Abmessungen der Pizza.

Wenn es um die Mutter aller Pizzen geht, legen die Italiener höchsten Wert auf Genauigkeit – bei der Verace Pizza Napoletana handelt es sich nämlich um ein geschütztes Kulturgut, das seinen Ursprung in Neapel hat. Maximal 35 Zentimeter Durchmesser, 0,4 Zentimeter die Höhe des Pizzabodens (Abweichung +/- 10 Prozent), sowie 1-2 Zentimeter Höhe des Pizzarands: so lauten die Vorgaben der Vereinigung der „Verace Pizza Napoletana“, die Mitglieder in 37 Ländern der Welt zählt.

Auch die in Graz am Montag eröffnete Pizzeria „Pizzaiolo“ stellt ihre Pizzen nach den strengen Regeln der angesehenen Vereinigung her und bewahrt somit die alte, italienische Tradition des Pizzabackens. So darf zum Beispiel der Teig nur mit einem speziellen Mehl angesetzt werden. Die Wassertemperatur muss dabei zwischen 20 und 22 Grad betragen, Härtegrad mittel, PH-Wert 6-7. Der Teig muss im Anschluss mindestens 24 Stunden bei 25 Grad gären. „Wir in der Pizzaiolo fermentieren den Teig sogar noch etwas länger, nämlich 48 Stunden. So wird er wunderbar seidig und weich“, sagt Raimondo Trombatore, Gastgeber und Chef im „Pizzaiolo“.

Vorgeschrieben sind auch die wesentlichen Lebensmittel, mit der die Pizza belegt wird. Allesamt müssen aus Italien stammen: Olivenöl, San-Merzano-Tomaten aus Kampanien sowie Mozzarella fior di latte.
Zu guter Letzt geht es um das Pizzbacken selbst, das in einem zertifizierten Pizzaofen bei 485 Grad zu passieren hat. Und zwar für maximal 90 Sekunden. „Durch die kurze Dauer bei großer Hitze bleiben die Lebensmittel auf der Pizza frisch“, erklärt Raimondo Trombatore.

Im Pizzaofen entsteht dann auch das für die Verace Pizza Napoletana typische Leopardenmuster am Rand: kleine, fast verbrannte Stellen und dann wieder heller Teig. Trombatore: „Genau das macht den Geschmack aus. Bei uns in Italien gilt der Rand als das beste Stück der Pizza.“

 

Raimondo Trombatore: Von Sizilien in die erste original neapolitanische Pizzeria der Steiermark

Er stammt aus dem kleinen sizilianischen Städtchen Rosolini und lebt bereits seit 2012 in der Steiermark. Und weil die Sehnsucht nach einer original neapolitanischen Pizza immer größer wurde, eröffnete Raimondo Trombatore nun seine eigene Pizzeria mitten in Graz.

Noch immer schickt ihm die Mama einmal im Monat ein „Überlebenspaket“ voller Lebensmittel aus dem kleinen sizilianischen Städtchen Rosolini nach Graz. Und das obwohl Raimondo Trombatore (29) nun bereits seit 2012 hier lebt, hier seine Familie hat und Wiener Schnitzel zu seinen Lieblingsgerichten zählt. Doch jedes Mal ist die Freude groß, wenn Post aus Italien kommt. „Für eine italienische Mama ist das ganz normal. Sie schickt Kekse, Pasta, hausgemachte Tomatensauce und vieles mehr“, erzählt er. Komplett konnte aber auch die Mama das kulinarische Heimweh ihres Sohnes nicht stillen.

„Ich liebe Pizza. Und ja, es muss die originale neapolitanische Pizza sein. Wir sagen, sie ist die Mutter aller Pizzen. Und nachdem ich diese traditionelle Pizza in der Steiermark leider nirgendwo bekommen habe, ist irgendwann die Idee entstanden, wir könnten sie ja selbst machen“, so Trombatore. Als dann eine entsprechende Gastro-Immobilie am Grazer Dietrichsteinplatz frei wurde, ging alles ganz schnell: Die vergangenen Wochen wurde umgebaut, aus Neapel einer der besten Pizzabäcker engagiert und auch das restliche Personal sind alles echte Italiener.

Trombatore: „Ich bleibe Graz treu. Meine Familie lebt hier, die Stadt selbst liebe ich schon lange und nun habe ich auch endlich meine Lieblings-Pizza hier.“ Diese ist übrigens eine Kombination aus einer original neapolitanischen Pizza sowie Zutaten aus Mailand und findet sich natürlich auch unter den 17 unterschiedlichen Pizzen der „Pizzaiolo“-Speisekarte: die Pizza Stracchino, mit Pomodoro San Marzano, Mozzarella fior di latte, Frischkäse, Prosciutto crudo San Daniele, Basilikum, Olivenöl.

 

 

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"Das Anna" eröffnet als neuer kulinarischer Bauchladen der Region

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"Das Anna" eröffnet als neuer kulinarischer Bauchladen der Region

FOTO DOWNLOAD: Bürgermeister Helmut Leitenberger, Diakon Franz Herneth, Anna und Manuel Hofmarcher (Credit: Das ANNA)
FOTO DOWNLOAD: Anna und Manuel auf der Panoramaterrasse (Credit: Das ANNA)
FOTO DOWNLOAD: Anna und Manuel am Stammtisch (Credit: Rudi Ferder)

FOTO DOWNLOAD: Manuel Hofmarcher Porträt (Credit Rudi Ferder)
FOTO DOWNLOAD: Anna Hofmarcher Porträt (Credit Rudi Ferder) 

DOWNLOAD GESAMTE PRESSEAUSSENDUNG

Am Seggauberg, nur wenige Minuten nach der Autobahnabfahrt Leibnitz, wecken Anna und Manuel Hofmarcher ab 3. Mai 2017 ein steirisches Wirtshaus-Juwel aus dem Dornröschen-Schlaf: Der Seggauer Schlosskeller galt über Jahrzehnte hinweg als traditionelles Wirtshaus. Anna und Manuel Hofmarcher wollen die historischen Stuben wieder mit dem Glanz der alten Zeiten füllen: mit bodenständiger und unverfälschter Bauernküche, mit herzlicher Gastlichkeit und mit den besten Produkten aus der Region.

Die Speisekarte im „Das ANNA im Schlosskeller“ liest sich wie eine Rezeptsammlung aus Omas Kochbuch: Steirische Stoßsuppe und Erdäpfelsterz, Spinatknödel und Rieglkas, Tellersulz vom Woazschwein oder Rieslingsbeuscherl mit Schnittlauchknöderl. „Diese alte und unverfälschte Bauernküche ist es auch, die wir zurück in die historischen Stuben des Schlosskellers bringen wollten“, sagen Anna und Manuel Hofmarcher.

Mit 3. Mai 2017 öffnen sie ihr Wirtschaus im legendären Schlosskell er am Seggauberg. Die Wochen vor der Eröffnung haben sie vor allem genutzt, um die Produzenten aus der Region kennenzulernen. Das Ergebnis: „Das ANNA im Schlosskeller“ zeigt sich nun als neuer kulinarischer Bauchladen der Region.

„Wir sind hier mitten im Paradies. Die besten Lebensmittel werden direkt vor unserer Nase produziert. Da ist es nur selbstverständlich mit den Bauern aus der Umgebung zusammenzuarbeiten“, sagen Anna und Manuel. So zeigt sich die Speisekarte auch als Leistungsschau der kulinarischen Region, umgesetzt von einem Koch, der zu den besten der Steiermark zählt.

Denn mit Manuel Hofmarcher darf sich die Südsteiermark über einen weiteren Top-Koch in ihren Reihen freuen. Der 34-Jährige arbeitete bereits bei Größen wie Heinz Winkler, Didi Dorner oder Thomas Dorfer. Zuletzt erkochte er in Graz eine Gault-Millau-Haube. „Die beste Küche hat ihren Ursprung immer in den besten Produkten“, sagt Manuel Hofmarcher. „Und die finden wir hier nun vor der Haustüre.“

So bezieht man das Geflügel etwa von der Familie Posch in Heimschuh, die Wollschweine stammen von Bauer Kurt Stessl am Kogelberg, der Bio-Hof Adam in Großklein liefert die Kartoffel. Als Metzger konnte man den bekannten Fleischermeister Erich Brandl aus Gleinstätten gewinnen, der auch eine Filiale in Leibnitz betreibt. Molkereiprodukte und Käse bringt sowohl die Käserei Fischer aus Neurath wie auch Maria und Franz Schöninger von ihrem Godnerlenz-Hof in Unterbergla. Bio-Bauer Karl Schloffer versorgt dazu mit den besten Erzeugnissen seiner Obstgärten in Anger. Frisch geangelt werden Forelle und Karpfen von Andreas Krasser. Urgetreide und Sterz kommen von Alexander Imhof aus St. Peter im Sulmtal.

Eröffnungs-Frühschoppen mit Bürgermeister, Diakon und Winzern

Am vergangenen Sonntag erfolgte im „Das ANNA im Schlosskeller“ bereits ein inoffizieller Startschuss: Nachbarn, Produzenten und Winzer (Thomas Polz, Gustav Strauss, Andreas Assigal, Christian Hirschmugl) wurden zu einem Frühschoppen geladen, bei dem der Leibnitzer Diakon Franz Herneth das neue Wirtshaus segnete und der Leibnitzer Bürgermeister Helmut Leitenberger an die lange Tradition des Seggauer Schlosskellers erinnerte: „Hier war immer ein Ort, an dem die Einheimischen gerne zusammen gekommen sind. Ich freue mich sehr, dass die neuen Wirte die gute, alte Bauernküche hier wieder hochleben lassen wollen.“

Porträt Manuel Hofmarcher:
Von den Sternerestaurants zurück
in die Wirtshausküche

Der Niederösterreicher hat seine kulinarische Heimat bereits vor 15 Jahren in der Steiermark gefunden. Mit seiner Frau Anna betreibt Manuel Hofmarcher ab sofort den Seggauer Schlosskeller.

Gelernt hat der 34-Jährige von den besten Köchen im deutschsprachigen Raum: Bei Heinz Winkler in Aschau, der 20 Jahre lang mit drei Michelin Sternen die höchst mögliche Auszeichnung erhielt, stand Hofmarcher ebenso in der Küche wie auch bei Thomas Dorfer im Landhaus Bacher (3 Gault Millau Hauben). An der Seite von 3-Hauben-Koch Didi Dorner kochte er zu dessen Zeit im legendären Hirschenwirt in Irdning.

Bereits 2014 eröffnete Hofmarcher gemeinsam mit seiner Frau Anna das Restaurant „Das Anna“ im Palaishotel „Erzherzog Johann“ in Graz und führte es auf Anhieb zu einem der besten Restaurants der Stadt. Der Gault Millau verlieh eine Haube (14 Punkte), Falstaff bewertete mit einer Gabel. „Hier im Schlosskeller wird unser Fokus auf eine Wirtshausküche gelegt sein mit Gerichten wie wir sie von unseren Großmüttern kennen. Hauben und Gourmet sind vorerst einmal nicht geplant“, so Hofmarcher.

Die Südsteiermark als neuer Schaffensmittelpunkt passt perfekt zu seiner Küchenphilosophie: „Wir kaufen die Produkte frisch bei den Bauern aus der Umgebung ein und kreieren daraus mit alter Handwerkskunst Gerichte ohne Chichi, sondern mit purem Geschmack.“

5 Fragen an Manuel Hofmarcher

1. Das allererste Gericht, das du in deinem Leben gekocht hast?
Manuel: Mit 8 Jahren Püree aus dem Packerl. Gut, das ist nicht unbedingt kochen. Aber ich war trotzdem begeistert. Und meine Mama auch.

2. Palatschinken oder Kaiserschmarrn?
Manuel: Palatschinken, weil es ein sehr einfaches Gericht ist. Und gerade die einfachen Gerichte sind oft schwer umzusetzen.

3. Schon mal etwas komplett Versalzenes serviert?
Manuel: Na klar. Und nicht nur, weil ich verliebt war. Jeder Koch hat
schon mal Salz und Zucker verwechselt.

4. Du bist mit den besten Köchen am Herd gestanden. Welches Gericht ist dir am stärksten in Erinnerung geblieben?
Manuel: Eindeutig die Kalbsbackerl von Heinz Winkler.

5. Zuhause kochst du oder seine Frau?
Manuel: Ich. Weil die Anna nur Tomatensauce kann.
 

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Erste Mobile-App gegen Hasspostings

Die Antidiskriminierungsstelle Steiermark hat in Zusammenarbeit mit der Grazer „Kreativagentur Golddiggers“ eine mobile App zum raschen Melden von Hasspostings entwickelt. Die Anwendungssoftware steht ab heute, 18. April 2017, kostenlos im App-Store sowie im Google-Play-Store zum Herunterladen bereit.

“BanHate” nennt sich die App gegen Hasspostings, die von der Antidiskriminierungsstelle Steiermark am Dienstag in Graz vorgestellt wurde. Es dürfte in dieser Form die erste mobile
Applikation sein, die das rasche, unbürokratische und plattform-unabhängige Melden von
Hasspostings möglich macht. “Speziell in den sozialen Medien scheint es kaum noch eine Hemmschwelle zu geben, wenn es um Hetze und Hass geht. Ein Hassposting korrekt dokumentiert zu melden, war bislang ein recht aufwändiges Unterfangen”, sagt Daniela Grabovac, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle Steiermark.

Mit “BanHate” funktioniert das Melden nun mit wenigen Klicks: Das mutmaßliche Hassposting wird mit Angabe des Diskriminierungsgrundes, Screenshots und Links dokumentiert und danach automatisch an die Antidiskriminierungsstelle Steiermark weitergeleitet. Dort werden die Postings rechtlich geprüft und im Fall eines diskriminierenden Inhalts beim jeweiligen Provider gemeldet. Zudem ersucht die Antidiskriminierungsstelle Steiermark um Löschung des Postings. Im Fall einer strafrechtlichen Relevanz des geposteten Inhalts kann es auch zu einer Anzeige kommen.

Für die Anmeldung zu “BanHate” müssen sich die Userinnen und User einmalig über ihre Mailadresse oder über Facebook registrieren. “Damit wollen wir missbräuchliche Nutzung vermeiden. Die Daten selbst werden von uns selbstverständlich anonym behandelt und nicht weitergegeben”, so Grabovac.

Entwickelt wurde die App gemeinsam mit der Grazer “Kreativ-agentur Golddiggers”. Etwa fünf Monate dauerte es von der Idee bis zur Fertigstellung. “Wir haben die App mit der neuesten Technologie umgesetzt. Sie funktioniert sowohl auf dem Betriebssystem Android als auch auf iOs. Dahinter steht ein leistungsstarker Server, damit möglichst viele Menschen gleichzeitig auf die App zugreifen können”, erkärt Michael Zimmer, Geschäftsführer der Kreativagentur
Golddiggers.

Laut Statistik ist die Anzahl der gemeldeten Fälle von Hasspostings im Internet in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Die Antidiskriminierungsstelle Steiermark verzeichnete 2016 insgesamt 109 Fälle von Hasspostings – eine Verdreifachung gegenüber 2014. Österreichweit wurden 2016 bei den Staatsanwaltschaften um die 600 Fälle angezeigt. Grabovac: “Leider nimmt die Anzahl der Hasspostings weiter rapide zu. Um ein Gegengewicht dazu zu
schaffen und nicht tatenlos zuzuschauen, haben wir diese App entwickelt. Wir hoffen auf eine starke Beteiligung der Menschen und auf Zivilcourage. Gemeinsam können wir zeigen, dass Hass im Netz keine Chance hat.”

 

Landesrätin Doris Kampus:
Politik und Zivilgesellschaft ist gefragt

“Hasspostings sind kein Kavaliers-Delikt das man bagatellisieren kann. Besonders in den Sozialen Medien sinkt die Hemmschwelle immer weiter nach unten. Wir müssen hinschauen statt wegschauen und Diskriminierungen im Netz entschieden entgegentreten. Dabei ist sowohl die Politik als auch die Zivilgesellschaft gefragt. Denn wir wissen aus der Vergangenheit nur zu gut: Von der Gewalt durch Worte zur Gewalt durch Taten ist es oft nur ein kleiner Schritt.” 


Stadtrat Kurt Hohensinner:
Vehementer Befürworter der Klarnamenpflicht

“Die freie Meinungsäußerung ist ein hohes Gut. Aber natürlich hat auch dieses Grenzen. Nämlich dann, wenn gegen Gesetze verstoßen und durch das geschriebene Wort Gewalt gegen Menschen ausgeübt wird. Die vermeintliche Anonymität im Internet hat zu einer starken Zunahme von Hasspostings in sozialen Medien geführt. In den vergangenen beiden Jahren haben sich die Meldungen an die Antidiskriminierungsstelle in diesem Bereich beinahe verdreifacht. Wir wollen, dass Menschen ihre Meinung vertreten können, aber auch, dass sie mit ihrem eigenen Namen dafür einstehen. Deshalb bin ich auch vehementer Befürworter einer Klarnamenpflicht. Darüber hinaus freue ich mich, dass die Antidiskriminierungsstelle mit der neuen Hassposting-App Vorreiter im Bereich digitale Diskriminierung ist, und es dadurch ermöglicht, entsprechende Verstöße einfach, unkompliziert und niederschwellig zu melden.”

 

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Ursprungs-Küche als neue Linie im 2-Hauben-Restaurant Kupferdachl

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Ursprungs-Küche als neue Linie im 2-Hauben-Restaurant Kupferdachl

Den Geschmack der Kindheit wieder zurück auf die Teller bringen, will der steirische Spitzenkoch Daniel Edelsbrunner. Sein neues Ursprungsmenü mit Rezepten von anno dazumal startet gleich nach Ostern.

FOTO DOWNLOAD: Aufg'setzte Henn (Credit Werner Krug)
FOTO DOWNLOAD: Buchteln - frisch aus dem Reindl (Credit Werner Krug)
FOTO DOWNLOAD: Saure Suppe (Credit Werner Krug)
FOTO DOWNLOAD: Daniel Edelsbrunner (Credit Werner Krug)
FOTO DOWNLOAD: Daniel und Kupferdach Team (Credit Werner Krug)

PDF DOWNLOAD: Gesamte Presseaussendung

Es ist der Geschmack der Kindheit, den Kupferdachl-Chef Daniel Edelsbrunner mit der neuen Ursprungs-Küche wieder zurück auf die Teller seiner Gäste bringen will: Zusätzlich zum Gourmetmenü und den Kupferdachl-Wirtshausklassikern findet sich das Ursprungsmenü ab sofort auf der Karte des 2-Hauben-Restaurants in Premstätten nahe Graz. „Fast jeder von uns kann sich erinnern, wie unglaublich gut es früher bei unseren Omas geschmeckt hat. Genau diese kulinarische Nostalgie will ich mit dem Ursprungsmenü wieder auftischen“, beschreibt Edelsbrunner.

Dafür greift der Spitzenkoch tief in die Rezeptlade der alt-österreichischen Bauernküche und serviert in seinem Ursprungsmenü Schmankerln wie Aufg‘setzte Henn, Forelle Müllerin, Schweinsbraten oder Süßes wie etwa Buchteln - frisch aus dem Reindl. Dazu kommen immer wieder auch Innereien-Spezialitäten von der Blutwurst über das Kalbsbries bis hin zum Beuscherl. Fleisch, Fisch und Gemüse bezieht das Kupferdachl wie seit jeher von Produzenten aus der Umgebung.

Das Ursprungsmenü gibt es ab drei Gängen. Der Preis dafür wird unter 30 Euro liegen. „Wer will kann auch gerne einen vierten oder fünften Gang dazubestellen. Wir passen die Portionsgröße entsprechend an“, so Edelsbrunner. Die Gerichte für das Ursprungsmenü werden laufend wechseln.

Mit der neuen, zusätzlichen Linie deckt das Kupferdachl somit nun die komplette kulinarische
Bandbreite
ab: von Fine Dining (4-7 Gang Gourmetmenü) über Gutbürgerlich (Wirtshausklassiker vom Wiener Schnitzel bis zum Zwiebelrostbraten) bis hin zu Mittagsmenüs und nun der Ursprungs-Küche. Dazu bietet Edelsbrunner mit seiner Kocherei auch regelmäßig Kochkurse zu unterschiedlichen Themen an.

Neu im Kupferdachl sind übrigens auch die Öffnungszeiten. Geöffnet hat man nun von Mittwoch bis Sonntag. Ruhetage sind Montag und Dienstag. Die exakten Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag von 11 bis 14.30 Uhr und von 17.30 bis 23 Uhr (Küchenbetrieb: 11.30 bis 14 Uhr und 17.30 bis 23 Uhr) sowie Sonn- und Feiertag von 11 bis 16 Uhr (Küchenbetrieb: 11:30 bis 15:30).

Das Kupferdachl in Premstätten zählt zu den besten Restaurants in Graz und Graz-Umgebung. Aktuell ist man u.a. bewertet mit 2 Hauben von Gault Millau (15 Punkte) sowie 2 Gabeln
im Falstaff Restaurant-Guide
(85 Punkte). Bekannt ist das Lokal als steirischer Traditionsbetrieb bereits seit den 80er Jahren: Daniels Eltern, Christl und Gerry Edelsbrunner, haben das Restaurant von 1985 weg zu einem der bekanntesten Wirtshäuser der Steiermark geführt. Im Jahr 2014 hat Daniel Edelsbrunner die Küchenleitung des Betriebs übernommen, 2015 schließlich die
Geschäftsführung.

Gelernt hat der 30 Jahre junge Daniel Edelsbrunner sein Handwerk bei den besten Köchen Österreichs wie etwa bei Thomas Dorfer (Landhaus Bacher, 3 Hauben) oder Gerhard Fuchs (Weinbank, 3 Hauben). Von 2011 bis 2013 war er Küchenchef im Grazer Gourmetrestaurant
PRATO
und erkochte dort auf Anhieb 2 Gault Millau Hauben. Stagen absolvierte Edelsbrunner u.a. bei Jonnie Boer (3 Michelin Sterne, De Librije) oder Kevin Fehling (3 Michelin Sterne, The Table).

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Martin Schmid wird Küchenchef im MAST Weinbistro

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Martin Schmid wird Küchenchef im MAST Weinbistro

Als Küchenchef in Andreas Döllerers Genießerrestaurant in Golling erkochte er zuletzt u.a. 3 Gault-Millau-Hauben. Davor war er tätig bei den weltbesten Köchen von Heinz Reitbauer bis hin zu Sergio Herman und Heston Blumenthal. Ab Mitte Mai hat Martin Schmid mit dem Weinbistro MAST nun eine neue Wirkungsstätte in Wien. Sein Plan: eine Bistroküche mit vielen Überraschungen.

FOTO DOWNLOAD: Porträt Martin Schmid (Credit: Rafaela Pröll)
FOTO DOWNLOAD: Porträt Martin Schmid 1 (Credit: Rafaela Pröll)
FOTO DOWNLOAD: Porträt Martin Schmid 2 (Credit: Rafaela Pröll)
FOTO DOWNLOAD: Breitzke, Pitra, Schmid (Credit: Rafaela Pröll)
FOTO DOWNLOAD: Breitzke, Pitra, Schmid 1 (Credit: Rafaela Pröll)

PDF DOWNLOAD: Presseaussendung

Mit diesem kulinarischen Transfer ist den MAST-Chefs Matthias Pitra und Steve Breitzke die große Überraschung gelungen: Martin Schmid heißt jener Mann, der ab Mitte Mai die Küche im Weinbistro MAST leiten wird. Schon jetzt zählt er zu den besten Köchen Österreichs. Der 29 Jahre junge Vorarlberger war zuletzt als Küchenchef in Andreas Dölleres Genießerrestaurant in Golling maßgeblich an den großen Erfolgen beteiligt, wie etwa den 3 Hauben von Gault Millau (18 Punkte). „Im MAST habe ich nun die Möglichkeit, meine ganz eigene Linie zu entwickeln“, freut sich Schmid.

Wie diese Linie aussehen wird? „Wir wollen die Gäste nicht in ein fixes Menü einsperren. Ich will die Gerichte auch nicht in Vor- oder Hauptspeisen unterteilen. Es gibt einfach ähnlich große Portionen. Du bestellst ein oder zwei Gänge und dann noch einen, noch einen und so weiter. Alles easy“, beschreibt Schmid seine Idee. Die Grundlage der MAST-Bistroküche sind Produkte aus nächster Umgebung. Schon jetzt sind Kontakte geknüpft mit einer Bio-Gärtnerei oder Fischern
vom Neusiedlersee
.

„Es geht einfach um gutes Essen. Keine Gelees, keine Tupfer. Die Komponenten sollen sichtbar und vor allem schmeckbar sein. Um diese Vision einer leistbaren und hervorragenden Küche umsetzen zu können, wird unser Küchenchef von den Tieren nicht nur die Edelstücke verwenden, sondern etwa auch die weniger prominenten Teile in Szene setzen“, so Breitzke, der bereits von 2007 bis 2009 gemeinsam mit Schmid bei Andreas Döllerer zusammen gearbeitet hat. Breitzke: „Schon damals war ich nicht nur von seiner Persönlichkeit beeindruckt, sondern auch von seinem erstaunlichen Talent am Herd.“

Auch Andreas Döllerer, freut sich über die neue Aufgabe seines ehemaligen Schützlings: „Ich schätze Martin als Koch und als Mensch. Er hat unsere Küche in den letzen Jahren ganz entscheidend mitgeprägt, ist extrem geschmacksicher und kulinarisch intelligent. Ich wünsche ihm, Steve und Matthias viel Erfolg mit diesem großartigen Projekt.“

Von 2014 bis zuletzt war Schmid Küchenchef im Genießerrestaurant Döllerer. In der heimischen Gastroszene gilt er schon lange als eines der größten Talente:  Von 2011 bis 2013 kochte er als Chef de Partie im Gourmetrestaurant Silvio Nickol im Palais Coburg (4 Hauben), davor als Demi Chef de Cuisine unter Heinz Reitbauer im Steirereck im Stadtpark (4 Hauben). Dazwischen absolvierte er Stagen bei den weltbesten Köchen: Sergio Herman (Oud Sluis, 3 Michelin Sterne), Kobe Desramault (In de Wulf, 1 Michelin Stern), Heston Blumenthal (The Fat Duck, 3 Michelin Sterne) und Jonnie Boer (De Librije, 3 Michelin Sterne).

Eröffnet wird das Weinbistro im 9. Wiener Gemeindebezirk Mitte Mai von den beiden Spitzensommeliers Steve Breitzke (Sommelier des Jahres 2016 by Gault Millau) und Matthias Pitra (Sommelier des Jahres 2016 by ROLLING PIN). Der Name MAST ergibt sich aus den Vornamen der Protagonisten Matthias und Steve. Um die 300 Positionen soll die Weinkarte zu Beginn umfassen. Dazu wird immer eine hohe Anzahl an offenen Weinen angeboten, zudem wird es regelmäßig Raritäten-Weine zu verkosten geben. „Was die Ausrichtung der Weine betrifft, so wollen wir uns in keine Schublade stecken lassen. Wer aber unsere Leidenschaft für Wein kennt, dem wird klar sein, dass wir den Fokus auf Naturweine legen werden.“

Eine Besonderheit für Wien werden auch die Öffnungszeiten sein: Neben Mittwoch bis Freitag (11.30 bis 24 Uhr) wird das MAST nämlich auch Samstag, Sonntag und an Feiertagen (16 bis 24 Uhr) geöffnet haben. Pitra und Breitzke: „Immer mehr Lokale in Wien haben am Wochenende geschlossen. Diesem Trend wollen wir entgegenwirken und das MAST als perfekten Ort für den Wochenausklang positionieren.“

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Porträt Martin Schmid: Vorarlberger mit besonderen Wurzeln

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Porträt Martin Schmid: Vorarlberger mit besonderen Wurzeln

Der Küchenchef im MAST Weinbistro ist erst 29 Jahre jung und war trotzdem schon in den besten Küchen der Welt tätig. In Wien will er nun seine eigene Linie etablieren. Eine kulinarische Idee, die ihren Ursprung im Bregenzerwald genommen hat.

FOTO DOWNLOAD: Porträt Martin Schmid 1 (Credit: Rafaela Pröll)
FOTO DOWNLOAD: Porträt Martin Schmid 1 (Credit: Rafaela Pröll)
PDF DOWNLOAD: Presseaussendung

Das Gespür für Geschmack und Ursprünglichkeit liegt in der Familie: Schon der Großvater von Martin Schmid wollte einst Koch werden. „Der Opa ist 1915 geboren. Damals hat man sich seinen Beruf nicht aussuchen können. Der Opa musste Senner werden – und war auf der Alm schließlich doch der Koch für alle“, erzählt Martin Schmid, dessen Kindheitserinnerungen sich um Vorarlberger Küchenklassiker wie Käsknöpfle oder Riebel drehen.

Schmid selbst hat seine kulinarische Heimat bald in Salzburg gefunden. „Andreas Döllerer war immer ein Vorbild. Zu ihm wollte ich.“ So ging es 2007 nach der Hotelfachschule in Bezau zunächst in die Stadt Salzburg in das Gasthaus von Döllerers Frau Christl ins Schloss Aigen und anschließend nach Golling in das Genießerrestaurant Döllerer. Insgesamt 6 Jahre werkte Schmid unter Patron Andreas Döllerer (2007-2009, 2013-2017). In den vergangenen drei Jahren war er als Küchenchef auch mitverantwortlich für Auszeichnungen wie 3 Hauben im Gault Millau (18 Punkte) oder 4 Gabeln im Falstaff-Guide (99 Punkte).

Dazwischen war Schmid tätig beim Who-is-who der weltbesten Köche: Als Demi Chef bei Silvio Nickol (Palais Coburg, 4 Hauben) und Heinz Reitbauer (Steirereck im Stadtpark, 4 Hauben). Praktika absolvierte er bei Sergio Herman (Oud Sluis, 3 Michelin Sterne), Kobe Desramault
(In de Wulf, 1 Michelin Stern), Heston Blumenthal (The Fat Duck, 3 Michelin Sterne) und Jonnie
Boer
(De Librije, 3 Michelin Sterne). „Eine inspirierende Zeit mit spannenden Menschen. Am meisten fasziniert hat mich Kobe Desramault. Die Nähe zu den Bauern, die hier gelebt wurde, hatte ich in dieser extremen Form noch nicht gesehen. Und es war eine schöne Philosophie: Es ist egal wie etwas wächst, es muss nicht jede Karotte gleich aussehen. Man arbeitet ganz einfach mit dem, was einem die Bauern bringen können“, erzählt Schmid.

Ein Zugang, den er auch als Küchenchef im MAST aufgreifen will: „Ich komme aus den Bergen. Für mich war es schon als Kind selbstverständlich, dass man von dem lebt, was einem die Umgebung gibt. Hier im Wiener Raum ist es zum Beispiel in Sachen Gemüse extrem spannend.“ Schmid freut sich, nun endlich seine eigene Idee einer modernen, befreiten Küche umzusetzen: „In den vergangenen Jahren war ich natürlich beeinflusst von den Chefs, bei denen ich gekocht habe. Ich konnte vieles lernen. Das hier jetzt ist ein ganz neues Projekt und für mich eine einzigartige Möglichkeit.“

Ob es im MAST auch Spezialitäten aus der Vorarlberger Heimat geben wird? Schmid lacht: „Alpenkäse vom Bregenzerwald – den hat es noch überall gegeben, wo ich gekocht habe.“

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Anna und Manuel Hofmarcher übernehmen den Seggauer Schlosskeller

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Anna und Manuel Hofmarcher übernehmen den Seggauer Schlosskeller

BILD DOWNLOAD: Anna, Manuel und Hund Becks (Credit: Rudi Ferder)
BILD DOWNLOAD: Anna und Manuel am Stammtisch (Credit Rudi Ferder)
BILD DOWNLOAD: Anna und Manuel vor dem Schlosskeller (Credit Rudi Ferder)
BILD DOWNLOAD: Manuel Porträt (Credit Rudi Ferder)
BILD DOWNLOAD: Anna Porträt (Credit Rudi Ferder)
BILD DOWNLOAD: Aufnahme Schlosskeller anno dazumal (Repro Rudi Ferder)

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Mit neuem Wirte-Paar zurück zu alten Wurzeln: Anna und Manuel Hofmarcher sind die neuen Pächter im Seggauer Schlosskeller im Bezirk Leibnitz in der Südsteiermark. Aufsperren wollen die beiden ihr Wirtshaus in der ersten Maiwoche. Ihre Küche soll längst vergessene Schmankerln aus Großmutters Zeiten zurück auf die Teller bringen. Dazu starten sie nun einen Aufruf und bitten die Leibnitzer um Anekdoten und kulinarische Erinnerungen an den Seggauer Schlosskeller.

Es ist ein Haus mit bewegter Geschichte, das Anna und Manuel Hofmarcher zurück zu altem Glanz verhelfen wollen. Einst im Besitz der Kirche galt der Seggauer Schlosskeller über Jahrzehnte als traditionelles Ausflugs-Gasthaus und als beliebter Treff für die Menschen aus der Umgebung. „Wir wollen hier genau gar nichts neu machen, sondern diesen Betrieb so führen, wie ihn die Leute aus den guten, alten Zeiten in Erinnerung haben“, sagt das Wirte-Ehepaar, das zuletzt in Graz mit dem Restaurant „Das Anna“ eine Gault Millau Haube erkochte. „Gourmetküche und Hauben sind für uns hier vorerst kein Thema. In den ersten Wochen wollen wir uns ganz darauf konzentrieren, das Gasthaus wieder mit Leben zu füllen“, so der Koch, Manuel Hofmarcher, der von seiner Frau Anna im Service unterstützt wird.

Aufruf: Wer kennt kulinarische Anekdoten zum Seggauer Schlosskeller?

Die Eröffnung ist mit Anfang Mai geplant. Die Zeit bis dahin nutzen die beiden, um verstärkt Produzenten aus der Region zu finden, aber vor allem auch, um mit den Menschen aus der Umgebung ins Gespräch zu kommen. „Wir wollen noch mehr über die kulinarische Geschichte des Seggauer Schlosskellers erfahren. Besitzt noch jemand Fotos von früher? Oder Speisekarten? Oder einfach nur Erinnerungen wie es hier einst war? Wir sind für alle Inputs dankbar“, so Anna Hofmarcher. Aufgerufen dazu wird auch über Facebook: Wer Erinnerungen, Fotos oder kulinarische Anekdoten hat, kann diese gerne auf der Seite www.facebook.com/dasanna.at posten bzw. teilen.

Von Mittwoch bis Samstag werden sie den Schlosskeller von 11.30 Uhr bis 23 Uhr geöffnet haben. Am Sonntag von 11.30 Uhr bis 16 Uhr. Die Ruhetage fallen also auf Montag und Dienstag. Schon jetzt feilt Manuel Hofmarcher an der Speisekarte. „Wir werden uns vor allem an dem bedienen, was die Bauern in der Umgebung produzieren. Ob Fleisch, Gemüse oder Fisch, wir sind hier mitten im Paradies und können aus dem Vollen schöpfen.“ Was den Wein betrifft, so wird Anna selbstverständlich mit den Weinbauern der Region zusammen arbeiten: „Dazu kommen natürlich auch noch weitere Weine aus Österreich und auch Internationales.“

Mit Manuel Hofmarcher darf sich die Südsteiermark über einen weiteren Top-Koch in ihren
Reihen freuen. Der 34-Jährige arbeitete bereits bei Größen wie Heinz Winkler, Didi Dorner oder Thomas Dorfer. Das Restaurant „Das Anna“ eröffnete er gemeinsam mit seiner Frau 2014 im Grazer Palaishotel „Erzherzog Johann“. Anfang 2017 lief der Pachtvertrag aus. „Uns hat es schon immer in den Süden der Steiermark gezogen und wir sind sehr glücklich mit dem Seggauer Schlosskeller nun so ein traditionsreiches Haus bespielen zu dürfen“, sagt das Wirte-Ehepaar.

www.dasanna.at

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Porträt Manuel Hofmarcher: Von den Sternerestaurants zurück in die Wirtshausküche

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Porträt Manuel Hofmarcher: Von den Sternerestaurants zurück in die Wirtshausküche

BILD DOWNLOAD: Manuel Porträt (Credit Rudi Ferder)
DOWNLOAD: Gesamte Presseaussendung

Der Niederösterreicher hat seine kulinarische Heimat bereits vor 15 Jahren in der Steiermark gefunden. Mit seiner Frau Anna betreibt Manuel Hofmarcher ab sofort den Seggauer Schlosskeller.

Gelernt hat der 34-Jährige von den besten Köchen im deutschsprachigen Raum: Bei Heinz Winkler in Aschau, der 20 Jahre lang mit drei Michelin Sternen die höchst mögliche Auszeichnung erhielt, stand Hofmarcher ebenso in der Küche wie auch bei Thomas Dorfer im Landhaus Bacher (3 Gault Millau Hauben). An der Seite von 3-Hauben-Koch Didi Dorner kochte er zu dessen Zeit im legendären Hirschenwirt in Irdning.

Bereits 2014 eröffnete Hofmarcher gemeinsam mit seiner Frau Anna das Restaurant „Das Anna“ im Palaishotel „Erzherzog Johann“ in Graz und führte es auf Anhieb zu einem der besten Restaurants der Stadt. Der Gault Millau verlieh eine Haube (14 Punkte), Falstaff bewertete mit einer Gabel. „Hier im Schlosskeller wird unser Fokus auf eine Wirtshausküche gelegt sein mit Gerichten wie wir sie von unseren Großmüttern kennen. Hauben und Gourmet sind vorerst einmal nicht geplant“, so Hofmarcher.

Die Südsteiermark als neuer Schaffensmittelpunkt passt perfekt zu seiner Küchenphilosophie: „Wir kaufen die Produkte frisch bei den Bauern aus der Umgebung ein und kreieren daraus mit alter Handwerkskunst Gerichte ohne Chichi, sondern mit purem Geschmack.“

5 Fragen an Manuel Hofmarcher

1. Das allererste Gericht, das du in deinem Leben gekocht hast?
Manuel: Mit 8 Jahren Püree aus dem Packerl. Gut, das ist nicht unbedingt kochen. Aber ich war trotzdem begeistert. Und meine Mama auch.

2. Palatschinken oder Kaiserschmarrn?
Manuel: Palatschinken, weil es ein sehr einfaches Gericht ist. Und gerade die einfachen Gerichte sind oft schwer umzusetzen.

3. Schon mal etwas komplett Versalzenes serviert?
Manuel: Na klar. Und nicht nur, weil ich verliebt war. Jeder Koch hat
schon mal Salz und Zucker verwechselt.

4. Du bist mit den besten Köchen am Herd gestanden. Welches Gericht ist dir am stärksten in Erinnerung geblieben?
Manuel: Eindeutig die Kalbsbackerl von Heinz Winkler.

5. Zuhause kochst du oder seine Frau?
Manuel: Ich. Weil die Anna nur Tomatensauce kann.
 

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Porträt Anna Hofmarcher: Verliebt in die Südsteiermark

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Porträt Anna Hofmarcher: Verliebt in die Südsteiermark

BILD DOWNLOAD: Anna Porträt (Credit Rudi Ferder)
DOWNLOAD: Gesamte Presseaussendung

Die aus Deutschland stammende Anna Hofmarcher ist die neue Wirtin im Seggauer Schlosskeller in der Südsteiermark. Seit 2013 lebt sie in der Steiermark und will hier nicht mehr weg.

Seit mehr als 15 Jahren ist Anna Hofmarcher ein fixer Bestandteil der Gastronomie. 2014 eröffnete sie mit ihrem Mann, dem Koch Manuel Hofmarcher, in Graz das Restaurant „Das Anna“. Der Gault Millau zeichnete das Restaurant, das seinen Schwerpunkt im Gourmetbereich hatte, von Beginn an mit einer Haube (14 Punkte) aus. Falstaff verlieh eine Gabel.

„Ich liebe es einfach, im Restaurant mit den Gästen sein zu dürfen und dazu beizutragen, dass sie eine schöne Zeit bei uns haben“, sagt die 35-Jährige. Gelernt hat sie im Steigenberger Festspielerestaurant in Bayreuth. 2010 kam sie dann nach Österreich und lernte im Hotel Lamark in Hochfügen ihren heutigen Mann Manuel kennen. Es folgten Stationen in Spitzenbetrieben in Kärnten (Seehotel Europa Velden, Parkhotel Pörtschach) sowie am Arlberg im „Alter Goldener Berg“ in Oberlech.

Seit 2013 ist Anna Hofmarcher auch beruflich voll und ganz in der Steiermark gelandet und will hier nicht mehr weg: „Vor allem in die Südsteiermark habe ich mich sofort verliebt.“

5 Fragen an Anna Hofmarcher

1. Das beste Essen bei deiner Oma war?
Anna: Die Oma war Diätköchin, da hat‘s schon manchmal sehr gesund geschmeckt. Gebackenes Hirn war bei ihr aber jedenfalls eine Sensation.

2. Schon einmal einen Gast etwas drüber geschüttet?
Anna: Das ist mir noch nie passiert. Zum Glück. Denn der Tollpatsch in mir kommt schon oft raus.

3. Bier oder Wein?
Anna: Beim Fußball, im Beisl oder zum Gulasch muss es Bier sein. Zu allen anderen Gelegenheiten gerne Wein.

4. Hund oder Katze?
Anna: Natürlich Hund. Der Becks, unser Mischling, ist einmalig, gutmütig und liebenswert. Und gleich verrückt wie sein Herrli.

5.Zuhause kochst du oder dein Mann?
Anna: Meistens kocht der Mann und ich bin der Hilfstschakel. Für Tomatensauce oder zum Beispiel gefüllte Paprika bin aber ich zuständig. 
 

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Bis zu 4100 Hate Crimes pro Jahr in der Steiermark

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Bis zu 4100 Hate Crimes pro Jahr in der Steiermark

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Es sind die ersten offiziellen Zahlen, die rund um das Thema Hate Crime in der Steiermark erhoben wurden. Das ETC Graz (Europä-isches Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie) befragte im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle Steiermark landesweit 1112 Menschen mit Migrationshintergrund.



Die Ergebnisse: 431 Personen (39 Prozent) gaben an, in den vergangenen 12 Monaten zumindest einmal wegen ihrer Hautfarbe, Religion oder Herkunft beschimpft, beleidigt oder bedroht worden zu sein.  Davon waren 188 Personen (17 Prozent) öfter als 3 Mal betroffen.

Opfer eines körperlichen Übergriffs aufgrund von Hautfarbe, Religion oder Herkunft wurden in den vergangenen 12 Monaten laut Befragung 98 Personen (9 Prozent). Davon 31 Personen (3 Prozent) öfter als 3 Mal.

Unter der Berücksichtigung von Mehrfachnennungen lässt sich folgende Hochrechnung treffen: In der Steiermark ereignen sich laut der Studie bis zu 4100 Hate Crimes pro Jahr. Und zwar zwischen 2500 und 3500 verbale Attacken sowie 400 bis 600 körperliche Übergriffe.

Auffallend auch: Am häufigsten passierten diese Vorfälle (verbal und körperlich) auf der Straße, in Parks bzw. in öffentlichen Verkehrsmitteln.

“Für uns bedeuten diese Zahlen, dass wir noch stärker das Bewusstsein für dieses Thema schärfen müssen”, sagt Daniela Grabovac, Leiterin der Antidiskriminierungsstelle Steiermark. So plant die Antidiskriminierungsstelle gemeinsam mit dem ETC Tagesveranstaltungen u.a. in Zusammenarbeit mit dem Verein “Gemeinsam Sicher”, bei denen Polizistinnen und Polizisten mit Betroffenen zusammenkommen, um das gegenseitige Verständnis zu stärken. Auch das Personal der Grazer Ordnungswache soll dazu eingeladen werden.

Grabovac: “Hate Crimes haben nicht nur einen individuellen, sondern einen gesamtgesellschaftlichen Bezug. Es geht um die symbolische Bedeutung: Es kann jede Person aus einer mit einem bestimmten Merkmal identifizierten Gruppe treffen.”

Diese Merkmale sind durch das Gesetz geregelt: Gemeint sind zum Beispiel Sprache, Religion, Ethnizität, Nationalität sowie je nach Gesetzgebung auch sexuelle Orientierung, Behinderung, politische Einstellung, Obdachlosigkeit oder der soziale Status. Generell versteht man unter einem Hate Crime politisch motivierte Straftaten, bei denen das Opfer vom Täter vorsätzlich gewählt wird – und zwar nach dem Kriterium der wirklichen oder vermuteten Zugehörigkeit zu einer gesellschaftlichen Gruppe.

Das Problem ist laut Grabovac auch folgendes: In Österreich gibt es zwar seit 1996 ein Gesetz (§33, Abs.1, Z5), das diese Delikte mit einem besonderen Erschwerungsgrund berücksichtgt, allerdings selten bei Hate Crimes zur Anwendung kommt. Grabovac: “Das Bewusstsein Hate Crimes auch als solche aufzunehmen und zu verfolgen, fehlt leider noch zu oft.”

Landesrätin Doris Kampus:
Studie mit großer Bedeutung
“Die Studie, die uns nun vorliegt, hat große Bedeutung: Da geht es nicht nur um rein statistisches Datenmaterial, sondern um weit mehr. Es geht nämlich auch darum, die Gesellschaft wachzurütteln, also um Sensibilisierung. Hinschauen statt wegschauen kann daher nur die Devise lauten. Und da setzen auch die täglichen Integrationsbemühungen des Landes Steiermark an.”

Gemeinderat Thomas Rajakovics:
Ein Spiegelbild der aktuellen politischen Entwicklungen
“Das oberste Ziel der Stadtpolitik ist ein respektvoller Umgang aller BürgerInnen miteinander. Diese erste Erhebung ist ein Spiegelbild der aktuellen politischen Entwicklungen. Wenn die da oben so reden, dann werde ich das wohl auch dürfen. Ich hoffe, dass solche Zahlen alle die den öffentlichen Diskurs beeinflussen, vor allem Medien und Politik zu einem Nachdenken bringt. Solche Taten tun mir vor allem dann besonders weh, wenn sie gegenüber Kindern und Jugendlichen passieren. Wir wollen, dass sich alle mit Graz identifizieren, wenn solche Vorfälle sich häufen, wird das besonders schwer!”

Klaus Starl, Geschäftsführer ETC Graz:
Ausmaß der Übergriffe ist unerträglich
“Als Bürger dieser Menschenrechtsstadt finde ich das Ausmaß dieser Übergriffe unerträglich. Die Entwicklung geeigneter Maßnahmen ist dringend erforderlich!“

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Sommeliers des Jahres eröffnen Weinbistro in Wien

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Sommeliers des Jahres eröffnen Weinbistro in Wien

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Sie zählen zu den besten Sommeliers im deutschsprachigen Raum: Mitte Mai eröffnen Steve Breitzke und Matthias Pitra ihr gemeinsames Lokal im 9. Wiener Gemeindebezirk. Der Name: MAST. Die Philosophie: ein urbanes Bistro mit Schwerpunkt Wein.

Es ist die spannendste Cuvée des Jahres: Steve Breitzke, Sommelier des Jahres 2016 (Gault Millau), und Matthias Pitra, Sommelier des Jahres 2016 (ROLLING PIN) tun sich für ein gemeinsames Projekt zusammen. MAST nennt sich ihr Weinbistro, das sie Mitte Mai im 9. Wiener Gemeindebezirk eröffnen werden. Der Name MAST ergibt sich aus den Vornamen der beiden Protagonisten Matthias und Steve. Bis Ende März stehen die beiden noch in Diensten ihrer aktuellen Arbeitgeber: Breitzke im „Das Loft“ (Sofitel Vienna Stephansdom), Pitra im vegetarischen Restaurant Tian.

Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für ihr neues Projekt an. Und natürlich wird sich im MAST alles um das Lieblingsthema der beiden Sommeliers drehen: Wein. „Was die Ausrichtung der Weine betrifft, so wollen wir uns in keine Schublade stecken lassen. Wer aber unsere Leidenschaft für Wein kennt, dem wird klar sein, dass Bio Standard sein wird und dass wir den Fokus auf Naturweine legen werden“, erklären Breitzke und Pitra. Um die 300 Positionen soll die Weinkarte zu Beginn umfassen. Eine Besonderheit wird auch die hohe Anzahl an offenen Weinen sein, zudem wird es regelmäßig Raritäten-Weine zu verkosten geben. Gemeinsam mit Brauwerk wird auch ein eigenes Fassbier gebraut.

Der Zeitraum für die Eröffnung von MAST ist für Mitte Mai anvisiert. Derzeit laufen bereits die Umbauarbeiten. Das Lokal wird sich übrigens im Gebäude des einstigen Austria-Tabak-Buffets befinden.

Beim Umbau setzt man auf natürliche Materialen. Das Weinbistro selbst wird ohne Tischdecken und Stoffservietten auskommen. „Wir wollen unsere Gäste nicht mit unnötigem Firlefanz belästigen, sondern konzen-trieren uns auf das Wesentliche – das Erlebnis Wein und eine bodenständige, zeitgemäße Küche.“ Bei der Glaskultur vertrauen die beiden auf die mundgeblasenen Gläser des international erfolgreichen Wiener Glaskunst-Unternehmens MARKTHOMAS. Nordisches Design steht beim Besteck im Vordergrund, das man vom führenden skandinavischen Design&Interieur Unternehmen „Broste Copenhagen“ zukauft.

Auch wenn der Wein im MAST der Star sein wird, die Küche soll dem – auch inhaltlich – um nichts nachstehen. „Wir servieren das, was wir selbst gerne essen. Ehrliche Kost ohne Gelees und Tupfer, die Komponenten sollen sichtbar und vor allem schmeckbar sein. Und um diese Vision einer leistbaren und hervorragenden Küche umsetzen zu können, werden wir von den Tieren nicht nur die Edelstücke verwenden, sondern auch die weniger prominenten Teile in Szene setzen“, verraten Breitzke und Pitra.

Eine Besonderheit für Wien werden auch die Öffnungszeiten sein: Breitzke und Pitra haben sich bewusst dazu entschieden, neben Mittwoch bis Freitag (11.30 bis 24 Uhr) auch Samstag, Sonntag und an Feiertagen (16 bis 24 Uhr) das MAST geöffnet zu halten. „Immer mehr Lokale in Wien haben am Wochenende geschlossen. Diesem Trend wollen wir entgegenwirken und das MAST als perfekten Ort für den Wochenausklang positionieren“, erklären die beiden. Ruhetage im MAST werden Montag und Dienstag sein. Fällt ein Feiertag auf einen Montag bzw. Dienstag wird auch ausnahmsweise an diesem Tag geschlossen sein.

 

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Steve Breitzke: Ausnahmetalent mit Gespür für das Unverfälschte

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Steve Breitzke: Ausnahmetalent mit Gespür für das Unverfälschte

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Der Gault Millau kürte ihn 2016 zum "Sommelier des Jahres", das renommierte Magazin "Winespectator" verlieh den "Award of Excellence" für seine Weinkarte im "Das Loft" im Sofitel Vienna Stephansdom. Gemeinsam mit seinem Kollegen Matthias Pitra eröffnet Steve Breitzke nun sein erstes eigenes Lokal in Wien: das Weinbistro MAST.

„Mein Herz schlägt für jene Weine, die geprägt sind vom Terroir und die Handschrift des Winzers tragen. Unverfälscht und voller Leben.“ Das ist die Weinphilosophie des 36-jährigen Deutschen Steve Breitzke. Mit fundiertem Fachwissen – Breitzke ist „Advanced Sommelier“ des „Court of Master Sommelier“ in London, eine der besten Weinausbildungen weltweit – und einem außerordentlichen Gespür für die Welt der Weine begeistert der aus Thüringen stammende Breitzke seit 15 Jahren seine Gäste in den besten Restaurants der Welt – und ab Mitte Mai erstmals in seinem eigenen Lokal. In Wien eröffnet Breitzke gemeinsam mit seinem Kollegen Matthias Pitra das Weinbistro MAST.

Für Breitzke ist der Schritt in die Selbstständigkeit ein weiterer Meilenstein auf seinem Weg, den er 1997 mit der Ausbildung zum Hotelfachmann (Restaurant Sternwarte, Gotha) eingeschlagen hat. Es folgten Stationen in den renommiertesten Häusern im deutschsprachigen Raum: Ab 2001 als Chef de Rang und Commis Sommelier im Restaurant „Dieter Müller“ (Bergisch Gladbach, 3 Michelin Sterne), danach als Sommelier bzw. Restaurantleiter im Landhaus St. Urban (Naurath, 1 Michelin Stern) sowie in Döllerers Genusswelten (Golling, 1 Michelin Stern). Im Wiener Palais Coburg war Breitzke Herr über den besten Weinkeller der Welt und seit 2011 sorgt er mit seiner Arbeit im „Das Loft“ (Sofitel Vienna Stephansdom) für eine Reihe von Auszeichnungen.

Gleich mehrmals wurde Breitzke in dieser Zeit zum Sommelier des Jahres gekürt. Und zwar vom Fachmagazin ROLLING PIN (2012), beim Vineus Wine Award (2015) sowie vom Gault Millau (2016). Das Magazin „Winespectator“ zeichnete ihn aus mit dem „Award of Excellence - best Restaurant Wine List“ (2016). „Was er an edlen Tropfen aus der Welt der Natural Wines bereithält und vor allem auch glasweise zu den Gerichten paart, ist wirklich bemerkenswert. Ein Ausnahmetalent“, begründete der Gault Millau seine Entscheidung.

Breitzke selbst gibt sich zurückhaltender: „Naturwein ist mir ein großes Anliegen. Aber ich will mich in keine Schublade stecken lassen. Am Ende geht es um die Faszination, einen Wein in all seinen Facetten zu erleben.“ Seine Aufgabe sieht er genau in der Vermittlung dieser Erlebnisse. „Das MAST wird ein lebendiger Umschlagsplatz für spannende Tropfen aus aller Welt. Dazu servieren wir eine Bistro-Küche ohne Chi-Chi, aber mit viel Geschmack“, so Breitzke.

5 Fragen an Steve Breitzke

An welchen Schluck erinnerst du dich gern? Das war mein erster Schluck Poulsard, eine rare Rotweinsorte aus dem Jura. Entscheidend ist aber auch mit wem man trinkt. Und diesen Schluck hab ich damals mit dem Winzer persönlich genommen, Pierre Overnoy, der Godfather of Natural Wines.

Wenn nicht Wein, dann? Gern ein cooles Bier zum Feierabend oder Fußball. Ansonsten Wasser.

An Matthias Pitra mag ich? Seine positive Art. Er ist Gas- und Gastgeber in einem. Und ich schätze seine Offenheit.

Dein spannendstes Weinerlebnis? Zu merken, dass Wein-Wettbewerbe nicht meines sind. Wettbewerbe gehören zum Sport aber nicht in die Gastronomie. Ich bin lieber unter den Gästen.

Dein schönstes Weinerlebnis? War vor zwei Jahren eine Reise ins Jura. Die neun Stunden im Nachtzug vertrieb ich mir in bester Gesellschaft mit Vin Jaune & reifem Comté. Angekommen im Jura ging es weiter zu den Top-Winzern mit Picknick im Weingarten und Craft Beer mit guten Freunden. Würde ich jederzeit wiederholen.

 

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Matthias Pitra: Von Wels aus in die große Welt der Weine

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Matthias Pitra: Von Wels aus in die große Welt der Weine

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Download Presse-Fotos Matthias Pitra (honorarfrei bei Credit Rafaela Pröll)

Er arbeitete im Noma in Kopenhagen an der Seite des weltbekannten Kochs Rene Redzepi und beeinflusste als Head Sommelier im Wiener Gourmetrestaurant Tian maßgeblich die Weinphilosophie. Mit dem Weinbistro MAST eröffnet Matthias Pitra (Sommelier des Jahres 2016, ROLLING PIN) nun gemeinsam mit seinem Kollegen Steve Breitzke sein erstes eigenes Lokal.

„Es war schon immer ein Traum, einmal mein eigenes Lokal zu führen“, sagt der 29-jährige Welser Matthias Pitra voller Vorfreude. Dass es mit der Erfüllung dieses Traums nun aber so schnell gegangen ist, überrascht selbst ihn. Bereits Mitte Mai wird er gemeinsam mit seinem Kollegen Steve Breitzke in Wien das Weinbistro MAST eröffnen – ein bunter Spielplatz für Weinliebhaber und jene, die es noch werden wollen.

„Unsere Gäste dürfen sich auf ein urbanes Lokal freuen, in dem wir frei von jeglichen Zwängen in die unglaublich spannende Welt des Weins entführen. Dazu servieren wir eine Bistroküche, ganz ohne Gelees und Schäumchen. Das Produkt steht im Fokus“, verrät Pitra. Vor allem Natural Wines sind die große Leidenschaft des jungen Sommeliers, der seine gastronomische Laufbahn in Oberösterreich als Chef de Rang im Restaurant „Haltestelle z´Oftering“ begonnen hat. „Mein dortiger Chef, Wolfgang Rohregger, hat mir die Liebe zur Gastronomie beigebracht und dass man stolz darauf sein kann, Menschen einen unvergesslichen Abend zu gestalten“, erzählt Pitra.

Als Sommelier im „Das Loft“ im Sofitel Vienna Stephansdom arbeitete Pitra dann von 2012 bis 2015 unter der Führung von Steve Breitzke, seinem heutigen Geschäftspartner im MAST. „Steve beeinflusste mich wesentlich. Er hat mir alles über den Wein gelernt und hat mir die Freude an der Sommeliere gezeigt.“ Am renommierten „Court of Master Sommelier“ in London ließ sich der Oberösterreicher dann zum „Certified Sommelier“ ausbilden. 2015 absolvierte Pitra ein 3-monatiges Praktikum im Noma in Kopenhagen, eines der besten und kreativsten Restaurants der Welt.

„Nach zwei Monaten wurde mir sogar eine fixe Stelle angeboten. Allerdings hat das nicht mit meiner Lebensplanung zusammengepasst“, erzählt Pitra, der nach seinem Aufenthalt in Kopenhagen als Head Sommelier in Wiens Gourmetrestaurant Tian (17 Punkte Gault Millau, 1 Michelin Stern) anheuerte und dort maßgeblich die Weinphilosophie prägte. Nicht zuletzt deshalb zeichnete ihn das Fachmagazin ROLLING PIN 2016 zum „Sommelier des Jahres“ aus.

Auch wenn Pitra vinophile Scheuklappen fremd sind, nennt er gerne seine liebsten Weinbauregionen: In Österreich ist das das Burgenland und die Steiermark. International Loire, Jura, Burgund (Frankreich) sowie Friaul (Italien) und Istrien (Kroatien). Pitra: „Aber auch darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Winzern – vielleicht mit kleinem Namen, dafür aber mit großartigen Weinen. Und das alles werden wir ab Mitte Mai unseren Gästen im MAST präsentieren.“

 

5 Fragen an Matthias Pitra

Wenn ich ein Wein wäre, dann wäre ich? Champagner – fein, elegant, aber immer kurz vorm Überschäumen.

An Steve Breitzke finde ich gut? Ich brauche diesen „Grantler“ ganz einfach an meiner Seite.

Die besten Winzer kommen aus? Die besten Winzer kommen mit dreckigen Stiefeln aus dem Weingarten, pressen selbst den Wein und stehen mit Angst im Gesicht vorm Fass und hoffen, dass es ein geiler Jahrgang wird. Das ist Leidenschaft und genauso wichtig wie Herkunft!

Dein spannendstes Weinerlebnis? Eine Magnum Champus mit Metallica getrunken!

Dein verrücktestes Weinerlebnis? Als kleiner Junge bei einer Bordeaux-Verkostung mit meinem Papa gesessen, zwei Weine haben gekorkt, aber niemand hat es gemerkt oder hat sich etwas zu sagen getraut, weil die Verkostung sauteuer war. Mir hat es jedenfalls nicht gschmeckt. Es war aber ein riesen Erlebnis.

 

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